Aus welchen Teilen der Anschluss besteht
Am Anfang steht das Eckventil mit Schlauchanschluss, meist als Geräteventil an der Wand. Darauf sitzt der Zulaufschlauch, der zur Maschine führt. Ein Sieb im Anschluss fängt Schmutz ab, damit das Magnetventil der Maschine nicht verstopft. Die Abwasserseite läuft getrennt über einen Ablaufschlauch zu einem Siphon oder Standrohr.
Der Rückflussverhinderer verhindert, dass Wasser aus dem Gerät in die Trinkwasserleitung zurückfließt. Er sitzt entweder im Geräteventil oder im Schlauchanschluss. Das ist eine Frage der Hygiene, denn Spülwasser mit Waschmittelresten darf nie in die Hausleitung gelangen. Ohne dieses Bauteil fehlt eine Sicherung, die für Trinkwasserinstallationen vorgesehen ist.
Der Ablaufschlauch wird in einem Bogen hoch geführt und am Siphon oder an einem Standrohr eingehängt. Der Bogen verhindert, dass Wasser durch Heberwirkung aus der Trommel gesaugt wird. Eine feste Verbindung mit Schelle schützt davor, dass der Schlauch während des Pumpens herausrutscht und Wasser auf den Boden läuft.
Aquastop und Schlauchsicherung
Der Aquastop ist ein Sicherheitsventil im Zulaufschlauch oder am Ventil.
Er schließt, wenn die Durchflussmenge zu hoch wird, etwa bei einem geplatzten Schlauch. Manche Varianten arbeiten mit einem Schwimmer in der Bodenwanne der Maschine, andere mit einem Magnetventil im Schlauchgehäuse. Beides stoppt das Wasser, bevor der Raum voll läuft.
Schläuche altern. Das Gewebe wird spröde, die Quetschstellen am Knick reißen auf, und die Überwurfmuttern lockern sich durch Vibration. Sehen Sie die Schläuche regelmäßig genau an: Haarrisse im Gewebe, Beulen im Mantel und Nässe an den Verschraubungen sind Warnzeichen. Ein Papiertuch, das um die Verschraubung liegt, zeigt kleinste Tropfen sofort an.
Worauf beim Aufstellen zu achten ist
- Schieben Sie die Maschine nicht fest an die Wand.
- Der Zulaufschlauch darf nicht geknickt oder gequetscht sein, sonst entsteht an der Knickstelle ein Schwachpunkt. Lassen Sie Platz für einen Bogen und prüfen Sie nach dem Verrücken, ob alle Verschraubungen noch festsitzen. Auch Kratzer an der Schlauchummantelung sind ein Hinweis auf Verschleiß. Steht die Maschine auf einer Fläche, die leicht schwingt, verdreht sich der Schlauch bei jedem Schleudergang ein wenig mehr, und genau dort reißt er irgendwann ein.
- Ziehen Sie die Überwurfmuttern nur handfest an, auf keinen Fall mit der Zange.
- Zu viel Kraft quetscht die Flachdichtung oder reißt das Kunststoffgewinde an. Setzen Sie bei jedem Gerätewechsel neue Schläuche und neue Dichtungen ein. Alte Schläuche gehören nicht an ein neues Gerät, selbst wenn sie noch dicht scheinen.
- Wer länger verreist, dreht das Eckventil an der Maschine zu. Dann steht der Schlauch nicht dauerhaft unter Druck. Dieses Prinzip gilt auch für Spülmaschinen. Weitere Hinweise zum Sperren einzelner Geräte gibt der Beitrag Wasser in der Wohnung abstellen. Bei klemmendem Ventil hilft Eckventil klemmt oder tropft.
Wenn der Schlauch geplatzt ist
Betreten Sie den nassen Bereich nicht, wenn Steckdosen, Verlängerungskabel oder das Gerät selbst im Wasser stehen könnten, und fassen Sie nasse Elektrogeräte nicht an; die Elektrofachkraft prüft. Schließen Sie danach das Eckventil an der Maschine. Gelingt das nicht, drehen Sie das Wohnungsventil oder das Hauptabsperrventil zu. Dann sammeln Sie das Wasser mit Eimern und Tüchern und schieben den Rest mit einem Wischer zum Bodenablauf, sofern einer vorhanden ist.
Kurz zum Waschmaschinenanschluss
- Geräteventil, Rückflussverhinderer und Sieb gehören zum sicheren Anschluss.
- Aquastop am Hahn stoppt Wasser bei geplatztem Schlauch.
- Schläuche regelmäßig auf Risse, Beulen und feuchte Verschraubungen prüfen.
- Ablaufschlauch im Bogen führen und mit Schelle am Siphon sichern.
- Bei Abwesenheit das Eckventil an der Maschine zudrehen.
