Klempner-NotdienstNürnberg Anrufen

Warmwasser

Kalk im Warmwasserspeicher

Kalk gehört zu den stillen Gegnern jedes Speichers. Er wächst unsichtbar am Heizstab und am Behälterboden, bis das Wasser langsamer warm wird oder Geräusche macht. Wer versteht, wie der Belag entsteht, kann seine Folgen begrenzen und den Zeitpunkt für die Wartung besser einschätzen.

Sicherheitsgruppe mit Ablauftrichter am Kaltwasserzulauf eines Warmwasserspeichers

Wie Kalk im Speicher entsteht

Hartes Leitungswasser enthält gelöstes Calcium und Magnesium.

Beim Erwärmen verlieren diese Stoffe ihre Löslichkeit und fallen als fester Belag aus. Mit steigender Temperatur läuft dieser Vorgang rascher ab. Deshalb setzt sich Kalk zuerst an den heißesten Flächen ab, also am Heizstab oder an der Heizspirale und am Boden des Behälters.

Auch die Betriebsweise zählt. Ein Speicher, der dauerhaft auf hoher Temperatur steht, lagert mehr Kalk ab als einer, der moderat arbeitet. Gleiches gilt für Geräte, die häufig aufheizen, weil viel Warmwasser gezapft wird. Der Belag baut sich in Schichten auf, ähnlich einem Kesselstein im Wasserkocher, nur über Jahre.

Woran Sie Verkalkung bemerken

Ein Warnzeichen ist die längere Aufheizzeit.
Der Kalkbelag wirkt wie eine Dämmschicht um den Heizstab, sodass Wärme schlechter ins Wasser übergeht. Der Speicher braucht länger, verbraucht mehr Energie und liefert trotzdem weniger heißes Wasser als früher. Der Unterschied kommt schleichend, deshalb fällt er oft erst spät auf.
Hinzu kommen Geräusche. Ein Knistern oder Knacken beim Heizen entsteht, wenn sich unter dem Belag Dampfblasen bilden. Auch Rauschen oder Brummen am Speicher deutet darauf hin. Sinkt zusätzlich der Wasserdruck an den Hähnen, können Kalkflocken die Zuleitung oder das Sieb am Eingang zusetzen. Verwandte Hinweise bietet der Beitrag Wasserdruck fällt ab.
Kommt im Strahl bräunliches oder flockiges Wasser, lösen sich Ablagerungen oder Rost im Behälter. Auch die Sicherheitsgruppe leidet, denn Kalk am Ventilsitz lässt sie tropfen. Welche Ursachen dahinterstecken können, ordnet Sicherheitsgruppe am Warmwasserspeicher ein. Rost und Kalk treten zusammen auf, wenn der Schutz im Behälter aufgebraucht ist.

Was gegen Kalk wirklich hilft

Der Betrieb spült den Speicher regelmäßig, entnimmt die Heizelemente und entfernt den Belag mechanisch. Bei Standspeichern ist eine Öffnung am Behälter für die Reinigung vorgesehen. Dabei wird der Speicher vom Strom getrennt und entleert, was für Laien nicht ohne Risiko ist, weil das Wasser heiß und die Elektrik angeschlossen ist.

Wann Wartung und Austausch anstehen

  • Für die Wartung gibt es keinen festen Termin, den man sich merken müsste. Bei hartem Wasser ist ein Blick in kürzeren Abständen sinnvoll als bei weichem. Zeigen sich längere Heizzeiten, Geräusche oder ein tropfendes Sicherheitsventil, ist der Zeitpunkt gekommen. Der Betrieb legt dann fest, ob Reinigen reicht.

  • Ein Speicher, der durchgerostet ist, wird ausgetauscht. Tropft Wasser am Gehäuse, ist meist der Behälter am Ende und eine Reinigung bringt nichts mehr. Wie Sie mit einem tropfenden Gerät umgehen, zeigt der Beitrag Boiler tropft. Das Kaltwasserventil am Speicher bleibt bei Wasseraustritt zu.

  • Beim Anruf helfen die Angaben vom Typenschild und eine kurze Beschreibung der Symptome. Wir können einen Klempner aus der Region vermitteln, der den Speicher prüft. Die Leistung Warmwasser und Boiler zeigt, welche Geräte im Bereich liegen. Elektrische Teile am Speicher bleiben der Elektrofachkraft überlassen.

Kurz zum Kalk im Speicher

  • Bei hoher Temperatur setzt sich Kalk am Heizstab schneller ab.
  • Längere Heizzeit, Knacken und Rauschen deuten auf Verkalkung.
  • Eine Magnesiumanode schützt den Behälter vor Rost und muss geprüft werden.
  • Spülen und Entkalken des Speichers übernimmt der Betrieb.
  • Die Härte des Leitungswassers steht auf der Wasserrechnung.

Erst absperren, dann anrufen.

Klempner-Notdienst01579 2842375
Klempner anrufen01579 2842375